Emile Hemmen wurde 1923 in Sandweiler, im Großherzogtum Luxemburg, geboren. In seiner Jugend verweigerte er den Kriegsdienst für die nationalsozialistische Besatzungsmacht und schloss sich dem Widerstand LPL «Lëtzebuerger Patrioteliga» an. Von 1945 bis 1968 war er Lehrer. Danach studierte er in Paris Erziehungswissenschaften, in den Bereichen Psychologie und Soziologie. In den Jahren 1968 bis 1969 bekleidete er das Amt eines Attachés im Ministerium für Erziehung in Luxemburg. Emile Hemmen lebt in Mondorf-les-Bains, Luxemburg.

Weitere wichtige Ämter: Direktor des Institut médico-professionel «Institut für Therapie, Ausbildung und berufliche Orientierung von geistig behinderten Personen» und des Centre de Réadaptation «Reha-Zentrum» in Capellen, Gründerpräsident der ANCE, Ehemaliger Vizepräsident der FICE «Fédération internationale des communautés éducatives», Mitglied des Réseau européen des Centres de Réadaptation, Gründungsmitglied des Vereins Coopérations in Wiltz, Mitbegründer und jetziger Präsident der Editions ESTUAIRES. Verantwortlicher Redakteur der Kulturzeitschrift Estuaires, Mitbegründer der Editions ESTUAIRES, Mitglied des Luxemburger Schriftstellerverbandes LSV, Korrespondent der Compagnons de la Forêt des Mille Poétes in Frankreich.

Emile Hemmen 1964
Emile Hemmen mit Katze


Auszeichnungen und Preise

  • 1959: Prix Huberty-Garnier, Projet pédagogique
  • 1972: Lauréat du Concours international de la francophonie
  • 1978: Lauréat du concours Amnesty International
  • 1983: Lauréat du Concours littéraire national de Poésie
  • 1984: Grand Prix ONITIS für "Souffles partagés"
  • 1995: Lauréat du concours interrégional LSV
            «Lëtzebuerger Schrëftstellerverband»